Kleine regelmäßige Pausen können leichter in den Alltag passen als ein anspruchsvoller Übungsplan. Wähle einen Zeitpunkt und eine Dauer, die dir guttun. Du darfst auch eine Übung auslassen oder beenden.
Körperliche Beschwerden sind ernst zu nehmen. Sie lassen sich nicht allein deshalb als psychosomatisch erklären, weil gerade keine Ursache bekannt ist. Anhaltende oder neue Beschwerden gehören medizinisch abgeklärt.
Bei seelischer Belastung können ärztliche oder psychotherapeutische Ansprechpersonen helfen, passende Unterstützung zu finden. Selbsthilfe und Atemübungen ersetzen diese Begleitung nicht.
Literatur zum Weiterlesen
Bessel van der Kolk, The Body Keeps the Score. Peter Levine, Waking the Tiger. James Nestor, Breath. Richard Brown und Patricia Gerbarg, The Healing Power of the Breath. Stanley Rosenberg, Der Selbstheilungsnerv.
Diese Bücher beleuchten Atmung, Körpererfahrung und Belastung aus unterschiedlichen Perspektiven. Ihre Erklärungen sind nicht durchgehend wissenschaftlicher Konsens. Eine Lektüre ersetzt weder eine individuelle Diagnose noch eine Behandlung.
Zur fachlichen Orientierung dienen NHS Atemübungen bei Stress und NCCIH Entspannungsverfahren. Die Hinweise belegen keine Heilwirkung jeder hier genannten Technik.

